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26.08.2009

Besuch von den „Yamaha Lovagok“

 

Das Bike und Triketreffen der Yamaha Lovagok in Kaposvar ist vorbei. Die ersten Abrechnungen sind erstellt und ein sattes Minus von bald einer Million Forint ist festgestellt. – Dumm gelaufen die ganze Geschichte. Ein viel zu teures Programm geplant, mit den Sponsoren keine wasserfesten Verträge vereinbart und dann noch weniger Besucher als erwartet.

Als kleines Trostpflaster haben wir die Ganze Truppe zu einem Schlückchen Hopfentee oder rotem Traubensaft zu uns eingeladen. Damit auch keiner Hunger leiden muss, haben wir schon vorher einen ordentlichen Topf schön scharfes Chili und einen großen Kessel Guylas gekocht. Das Guylas haben wir nicht als Leves wie in Ungarn üblich gekocht, sondern mehr auf deutsche Art. Das heißt, rund 3 Kg. durchwachsenes Rindfleisch und ebensoviel Zwiebel nehmen. Wenn dann noch ein ordentliches Teil an frischem Paprika und ein eine Schüssel voll frische Tomaten dazukommen, kann ja fast nix mehr schief gehen. Kurzum, es blieb nach dem Besuch nix mehr übrig.

Wie an allen Mittwochnachmittagen üblich traf man sich beim Minigolfplatz in Kaposvar. Von dort aus machten wir uns dann mit 16 Motorrädern und zwei Trikes auf eine kleine Ausfahrt in Richtung Balaton. Zusammen mit Enkel Luca begleitete ich die Kolonne. Etwa 60 Km bis Balatonlelle, dann abgebogen und über Lengyeltoti und Osztopan nach Somogyfajsz. Dort wurden wir bereits erwartet von der besten Ehefrau von Allen und Tochter und Schwiegersohn. Diese verbrachten gerade ihren Urlaub in unserem Blockhaus und boten spontan ihre Mithilfe an.

 

Bikes und Trikes sauber eingeparkt, wie man das von den Lovagok gewöhnt ist. Dann wurde Terrasse und Garten in Beschlag genommen und erst mal der Große Eimer mit Sangria in die Mitte gestellt. Ein paar Nachzügler kamen noch mit Bike und PKW auf den Hof gerollt. So waren wir insgesamt mehr als 30 Personen auf unserer Terrasse. Danach kam der große Test, ob denn die Deutschen auch kochen können. Anscheinend haben wir bestanden, denn von mehr als 12 Litern Chili con Carne und Gulaschsuppe blieb ebenso wenig übrig wie von 4 großen Stollen Brot.

- Nicht nur uns hat der Besuch gefallen, auch den Besuchern hat es offensichtlich bei uns gefallen.

Als ich dann dem Club noch mitteilen konnte, dass ich nachträglich bei einem Sponsor noch ein schönes Sümmchen für das große Loch in der Vereinskasse locker machen konnte, war die Freude groß.

Ich werde mal in Deutschland bei den Trikeherstellern noch mal auf „Betteltour“ gehen, vielleicht kommen ja noch ein paar Forint für die leere Kasse zusammen.