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Am Samstag ging es dann darum, vor der feierlichen Festeröffnung ( in München nennt man das: “ozapft is”) die Majestäten zur Bühne am Festplatz zu kutschieren. Auf meinen Soziusplatz setzte sich die “Weinkönigin von Munster”. Diese Queen erklärte mir auf dem Weg, dass Munster in der Lüneburger Heide liegt und man dort noch niemals aber auch nur einen Tropfen Wein erzeugt hat. Weintrinker gibts aber reichlich dort. Und ein riesiges Weinfest auch. Und der Wein dafür der kommt ..... fast jeder kann sichs wohl denken .... aus der schönen Pfalz natürlich.
Mit der Pfalz hatte ich es dann aber auch ständig an diesem Wochenende.
Als ich mich gerade wieder auf den Rückweg zum Campground machen wollte, erfuhr ich zufällig dass noch ein paar der Königinnen irgendwo hin gefahren werden sollten. - Wohin, das war von keiner Stelle zu erfahren.
Auf meinem Zweisitzer Trike hatte ich dann plötzlich zwei Königinnen sitzen. Die beiden “Tabakköniginnen” von 2006 und 2007 aus Hatzenbühl in der Pfalz vertrauten sich meinen Fahrkünsten an. Deren Hinterteile waren aber wirklich so rank und schlank dass alle beiden auf dem einzelnen Soziussitz Platz fanden. Die Fahrt führte uns dann etwas ausserhalb von Witzenhausen auf einen Bauernhof mit Wirtshaus und Frischemarkt. Dort war dann irgendwas mit Kirschbäumen? Was, das konnte ich vor Ort leider mal wieder nicht in Erfahrung bringen. Da wäre für den Veranstalter noch ein wesentlicher Punkt die Organisation zu verbessern! Könnte man da nicht an einem zentralen Ort von “Trike City” einen Aushang machen auf dem sämtliche Programmpunkte mit Zeitangabe veröffentlicht werden? Oder ein Infoblatt für jeden ankommenden Teilnehmer? Es ist ja auch so, dass viele der Teilnehmer zum Teil heftig weite Strecken unter die Räder genommen haben um der Stadt Witzenhausen und den “Herkules Trikern” zu einem enormen Imagegewinn zu verhelfen.
Ich will ja nicht meckern, aber das sollte doch auch mal gesagt sein: Was ist eigentlich der Stadt Witzenhausen die Mithilfe der vielen Trikerinnen und Triker wert? Jeder von diesen Teilnehmern hat z. T. sogar enorme Kosten auf sich genommen schon alleine für die An - und Abreise. Die Stadt Witzenhausen hatte für die in sengender Hitze ausharrenden Chauffeure noch nicht mal ein Fläschchen Sprudel übrig !!! Sind wir denn wirklich nicht mehr wert? Auch das Verbleiben der Fahrer und Maschinen nach dem Umzug hätte deutlich besser organisiert werden können.
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