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Ein so schön hergerichtetes Anwesen weckt aber Begehrlichkeiten bei Menschen die sich dies, aus welchen Gründen auch immer, nicht leisten können. So kam dann was kommen musste und eigentlich schon fast erwartet wurde. Ein Anruf von Nachbar Ottmar der bereits fest und auf Dauer in Somogyfajsz lebt: Bei Euch ist heute Nacht eingebrochen worden. Viel zerschlagenes Glas, zertrümmerte Scheiben und aufgebrochene Türen und Schränke. Viele Elektrogeräte und sämtliches Werkzeug gestohlen. Durch die Dummheit der beiden 14 jährigen Einbrecherinnen (zumindest haben diese beiden strafunmündigen Gören den Bruch gestanden) wurden sie aber recht schnell ermittelt. Als ich bei der Polizeistation die Liste der gestohlenen Gegenstände ablieferte, konnte ich einen Blick auf einen Zettel erhaschen auf dem eine Adresse stand. Diese Adresse stellte sich als Wohnanschrift einer der beiden Einbrecherinnen heraus. Diese Anschrift aus dem Nachbarort, einem reine Zigeunerdorf, prägte ich mir ein. Wieder in meinem aufgebrochenen Häuschen angekommen, packte mich ein heiliger Zorn auf dieses Einbrechergesindel. Ich fegte sämtliche Glasscherben zusammen, alles was an zertrümmertem Abfall und sonstigem zerschlagenen Inventar noch herum lag zusammen. In Müllsäcke verpackt fuhr ich das ganze Zeug zu der Adresse die ich noch immer im Kopf hatte. Vor der Zigeunerhütte stand ein mir unbekannter Mann. Als ich anfing den Abfall vor die Tür der Hütte zu schmeißen, wollte der Kerl reklamieren. Ich nahm meinen Krückstock, zeigte ihm den sagte ihm dass ich den dem nächsten der über meinen Zaun steigt anpassen würde. Damit er das auch ganz sicher verstanden hat, hielt ich ihm noch eine zerdrückte Spielzeugpistole die sich auch in einem der Abfallsäcke befand in das linke Nasenloch. Anscheinend hat er mich nicht richtig verstanden, denn er war bereits eine Stunde später bei der Polizei erstattete Anzeige gegen mich. Schon wenige Tage später erhielt ich per Einschreiben einen Brief von einem ungarischen Staatsanwalt. So wie ich mir das Schreiben übersetzen lies, enthielt es eine Einladung vom Staatsanwalt auf einen Termin etwa drei Wochen später. Leider war ich, wie mir mein Arzt bestätigte an diesem Termin aus gesundheitlichen Gründen nicht reisefähig und konnte somit diesen Staatsdiener nicht besuchen.
Zwischenzeitlich habe ich erfahren, dass es sich bei dem Kerl dem ich so deutlich meine Meinung sagte, um den Bürgermeister der Zigeunersiedlung handelte. Eben dieser Kerl saß bis vor wenigen Wochen noch eine achtmonatige Freiheitsstrafe ab weil er strafunmündige Kinder zum Klauen und Einbrechen geschickt hatte.
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