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26.08.2009

Triketreffen Butzbach in Schöffengrund

 

Dieter hat zu seinem Triketreffen geladen und ich hab vor lauter Vorfreude sofort zugesagt.

Die paar Tage vor dem Treffen hab ich dann aufmerksam den Wetterbericht verfolgt. Schon am Dienstag sagte uns der für das Wochenende schlechtes Wetter voraus. Am Freitag früh das letzte Mal unter Wetter.de nachgeguckt:

Am Freitag kühl und feucht. Am Samstag nass und kalt und am Sonntag gar noch nässer und saukalt. Das waren die Aussichten für ein über 200 Km entferntes Treffen. Toll!!!

 

Da ich aber meine Zusagen gerne einhalte, hätte mich niemand von der Fahrt dahin abhalten können.

Verabredet hatte ich mich für die Fahrt mit Alex, Winfried und den dazugehörigen Frauen auf einem Parkplatz an der Autobahn. Bei der Ankunft am Treffpunkt war es zwar kühl aber noch immer trocken. Der Einfachheit halber nahmen wir für die Anfahrt die Autobahn und verzichteten auf die gemütliche Landstraßentour. Wir erreichten Frankfurt und waren immer noch trocken. Die Wolken sahen zwar bedrohlich aus, verschonten uns aber noch immer mit Regen. Wir erreichten die Ausfahrt Butzbach und waren noch trocken. Wenn der Dieter sein Treffen weiterhin in Butzbach abgehalten hätte, wären wir sogar vollkommen trocken angekommen. So aber hatten wir noch etwa 25 Kilometer bis Schöffengrund zu fahren und es begann zu schütten. – Und wie.

 

Wir sind ja wasserdicht und so ein paar wenige Kilometer schaffen wir auch noch beim dicksten Wolkenbruch.

Umso größer war dann die Freude als wir auf den Festplatz rollten. Beim Veranstalter, weil ihn wenigstens nicht alle seine angekündigten Besucher im Stich ließen und bei uns weil wir uns auf einen heißen Kaffee im trockenen Zelt freuten.

Trotz des bescheidenen Wetters füllte sich der Campground doch zusehends.

Wer Dieter, den Freetriker Butzbach und seine Partys kennt, der weiß auch dass man dort für seine sauerverdienten Kreuzerchen einen anständigen Gegenwert bekommt. Deshalb hält sich bei ihm auch die Anzahl der Selbstversorger in ihren Qeks im erträglichen Rahmen. Und deshalb war auch am Freitagabend das Zelt sehr gut besucht und die Stimmung entsprechend gut.

Am Samstag trieb der Wettergott mit den Besuchern dann aber ein ganz böses Spiel. Sturm, heftiger Regen und zwischendurch auch mal ein kräftiger Hagelschauer. Da wollte wirklich keiner an eine Ausfahrt in den wunderschönen Naturpark Hochtaunus denken.

Wenn ich nun an solche „Angstmacherworte“ wie „Klimawandel, Dürreperiode oder Treibhauseffekt“ denke, dann tut dich folgende Frage auf: Was hätten wir wohl im Mai für ein Schneechaos wenn es diese „Globale Erderwärmung“ nicht gäbe. – Wir könnten dann höchstwahrscheinlich nur noch „Wintertreffen“ veranstalten.

Am Abend kam dann „Neon Moon“ die im Vorfeld hochgelobte 2 Mann Band. Die beiden übertrafen aber noch alle Erwartungen die wir in sie gesetzt hatten. Die Stimmung war wirklich am Kochen.

Mucke toll, Jacky mehr als gut eingeschenkt, Freunde und Kameraden mal wieder getroffen, was will der Triker denn noch mehr?

Vielleicht wenigsten trocken wieder nach Hause kommen?

Dieser fromme Wunsch wurde uns aber leider nicht erfüllt. Etwa 40 Km Autobahn legten wir im strömenden Regen mehr oder weniger im Blindflug zurück. Die Stimmung besserte sich dann wieder zusehends als der Regen wieder nachließ und unsere Klamotten bis zu Hause schon wieder fast trocken waren.

 

Dieter, wenn Du Dein Treffen im kommenden Jahr wieder in Butzbach abhältst, hab ich ein paar Kilometer weniger Anfahrt und die Chance trocken anzukommen ist ein klein wenig größer.

Erscheinen werde ich aber auf jeden Fall, ob in Butzbach oder in Schöffengrund.

Ich möchte Euch Danke sagen, dass Du mit Deinen fleißigen Helfern uns mal wieder ein Fest ausgerichtet hast, an das wir auch im nächsten Winter noch mit Freude zurückdenken können.