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26.08.2009

Die Entdeckung der Gemächlichkeit .......

Das dritte Juli Wochenende war das erste, das nach einer längeren Kälte und Regenperiode mal wieder schönes Trikewetter versprach.

Da kein Triketreffen, kein Stammtisch und keine gemeinsame Ausfahrt auf dem Plan stand, hab ich mit meiner Irene, der besten Ehefrau von Allen, eine Triketour ohne Plan und ohne Ziel unternommen.

“Einfach mal treiben lassen” war das Motto.

- War das mal was Schönes. Das Fahren in der Gruppe hat sicherlich auch seinen Reiz. Es ist aber mal sehr schön, ganz alleine und ohne Gruppenzwang die Straße unter die breiten Räder zu nehmen. Ich musste nicht darauf aufpassen wann der Vordermann bremst, ich musste nicht darauf achten dass mein Hintermann nicht verloren geht, die Zigaretten - und Pinkelpausen der Anderen musste ich nicht zu meinem Stop machen.    - Kurzum, ich konnte die Straße nehmen die mir am Schönsten schien und ich konnte mit dem mir angenehmen Tempo die Abzweigung nehmen die mir am sympathischsten war.

Unsere erste Rast machten wir im Kraichgau. Unterwegs lasen wir ein Plakat vom “Country Club Odenheim”. Diese luden ein zum “Country Frühschoppen”. Dort konnten wir nicht nur zünftig frühstücken sondern uns auch noch von den Linedancern unterhalten lassen.

Die Rösser der Indianerhäuptlinge sind heute wohl “iron horses” aus Milwaukee.

Das nächste zufällige Etappenziel war das deutsche Weintor im pfälzischen Schweigen an der Weinstraße.

Von dort aus ging es in südlicher Richtung weiter. Schon nach kurzer Fahrt erreichten wir das Elsass. Dort feierte man aber gerade den französischen Nationalfeiertag und alle Geschäfte, sogar viele Tankstellen und Gaststätten waren geschlossen.

Da unser Tank ziemlich leer war, machten wir nur einen kurzen Schlenker über das Töpferdorf Soufflenheim, Haguenau, Schirrhoffen um dann wieder über Lauterburg die Pfalz zu erreichen. Vor ein paar Jahren musste ich schon einmal die Erfahrung machen, dass an den französischen Tankautomaten nicht mit EC Karten bezahlt werden kann. Sch .... wenn man dann mit leerem Tank dasteht.

Nach Lauterburg reichte aber der Sprit noch ...... und meiner Frau ihr Bargeld um mich dort mit einer ordentlichen Portion Eis zu verwöhnen. - Das hatte ich mir aber auch ganz bestimmt verdient.